Stimulation des Vagusnervs
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VAGUSNERV-STIMULATION
Vagalnervenstimulation (Epilepsie-Batterie)
In Europa leiden etwa 6 Millionen Menschen an Epilepsie. Viele Patienten mit Epilepsie können mit einer einfachen oder mehrfachen Behandlung mit Antiepileptika kontrolliert werden. Bei einigen Patienten gelingt es jedoch trotz mehrfacher medikamentöser Behandlung nicht, die Krankheit unter Kontrolle zu bringen. In diesem Fall werden für diese Patienten chirurgische Behandlungsmethoden empfohlen. Eine dieser Methoden ist die Vagusnervstimulation (VNS). Bei dieser Behandlung wird ein kleines medizinisches Gerät, der Epilepsieschrittmacher, eingesetzt, um elektrische Impulse an den Vagusnerv auf der linken Seite des Halses zu senden. Dieses Gerät, ein so genannter Epilepsieschrittmacher, ist eigentlich eine Energiequelle (Impulsgeber), die wie ein Herzschrittmacher schwache elektrische Signale abgibt. Diese elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Kabeln, die während der Operation um den Vagusnerv gewickelt werden, an den Vagusnerv weitergeleitet. Der Vagusnerv ist wie ein Bindeglied, das die Kommunikation zwischen dem Körper und dem Gehirn sicherstellt. Er ermöglicht die Übermittlung sensorischer und motorischer Informationen vom Körper zum Gehirn und vom Gehirn zum Körper. Bei der VNS-Behandlung werden die elektrischen Signale, die dem Nerv zugeführt werden, vom Vagusnerv an das Gehirn weitergeleitet und verhindern elektrische Unregelmäßigkeiten, die Anfälle verursachen. Der Epilepsieschrittmacher ist ein sehr kleines Gerät von etwa 3 x 4 cm Größe. Er sendet alle drei bis fünf Minuten für etwa 30 Sekunden ein Signal. Der Ausgangsstrom wird je nach den Bedürfnissen des Patienten und individuell für jeden Patienten eingestellt. Sobald die Epilepsie-Batterie eingestellt ist, arbeitet sie 24 Stunden am Tag, wie programmiert. Der Patient spürt oder empfindet keinerlei Unannehmlichkeiten durch den Betrieb des Geräts. Die Implantation des Geräts ist ein einfacher chirurgischer Eingriff, der zwei kleine Schnitte erfordert (einen im Nacken und einen im linken Brustbereich). Es handelt sich um einen kurzen chirurgischen Eingriff, der unter Vollnarkose durchgeführt wird und einen Krankenhausaufenthalt von 1 bis 2 Tagen erfordert. Abgesehen von einer kleinen Schwellung im Brustbereich ist das Gerät von außen kaum zu sehen. Die Batterielebensdauer des Geräts liegt zwischen fünf und zehn Jahren. Die Lebensdauer der Batterie hängt von der verwendeten Stromstärke und anderen elektrischen Einstellungen ab. Patienten, die in regelmäßigen Abständen von einem Arzt betreut werden, müssen die vorhandene Batterie austauschen, wenn die Lebensdauer der Batterie abgelaufen ist. Dies ist ein sehr viel einfacheres Verfahren, bei dem nur ein Einschnitt im Brustbereich erforderlich ist. Nachdem die Batterie in den Körper implantiert wurde, ist es anfangs erforderlich, fast alle zwei Wochen zur Untersuchung ins Krankenhaus zu kommen. Sobald die ersten Einstellungen abgeschlossen sind und die Medikamente angepasst wurden, werden diese Besuche wieder auf alle paar Monate reduziert. Eine erfolgreiche VNS-Behandlung führt in der Regel zu einer Verringerung der Anfallshäufigkeit. Bei einigen Patienten wurde eine starke Verringerung beobachtet, bei anderen eine geringe Verringerung, und bei wieder anderen wurde keine Veränderung festgestellt. Insgesamt wurde bei Patienten, die an klinischen Studien zur VNS-Therapie teilnahmen, eine signifikante Verringerung der Anfallsraten festgestellt. Klinische Studien haben bewiesen, dass die VNS-Therapie eine sichere Behandlungsform ist. Weltweit werden mehr als 70.000 Epilepsiepatienten mit der VNS-Therapie behandelt. Die Patienten können innerhalb kürzester Zeit nach dem Eingriff in ihr normales Leben zurückkehren. Sie können auch viele Sportarten wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren ausüben.